Live

Die Livefassung der Geschichte von „Spiel mir das Lied vom Leben“ ermöglicht Jugendlichen besonders viele Zugänge zur NS-Zeit. In der multimedialen Version verbinden sich Filmclips und Lesung, Fotos und historisches Material. In den Filmclips erzählt Jerzy Gross, und Judith, heute eine aufstrebende Konzertgeigerin, musiziert. Die Autorin des Buches Angela Krumpen steht den Jugendlichen zur Diskussion zur Verfügung.

In der Livefassung von „Spiel mir das Lied vom Leben“ hat Angela Krumpen die Musiker, Judith und ihre Eltern und Jerzy Gross mit seinen Erzählungen als Videos im Gepäck. So sind Jerzy und Judith für die Jugendlichen direkt erfahrbar. Ihre Geschichte wird auf der Bühne lebendig, den roten Faden bilden kurze Lesungen aus dem Buch, ergänzt um historische Einordnungen.

Diese Geschichte aus der Geschichte berührt. Und lässt begreifen.

In der Regel liest und erzählt die Autorin Angela Krumpen vor großen Schülergruppen in den verschiedenen Schulformen. Meistens vor allen Klassen einer Jahrgangsstufe 9 oder mehreren Jahrgangsstufen. Die Liveveranstaltung dauert zwei Schulstunden mit anschließender Diskussion. Drei Schulstunden und eine Pause lang entstehen so intensive, sehr dichte Begegnungen, in denen die Schüler und Schülerinnen mit ganzer Konzentration und Aufmerksamkeit dabei sind.

Jugendliche nicht alleine lassen

Um die Jugendlichen mit den dichten Eindrücken nicht alleine zu lassen, steht die erfahrene Autorin und Moderatorin im Anschluss noch eine Schulstunde für eine Auseinandersetzung mit dem Gehörten zur Verfügung.

Und die Jugendlichen, aufgefordert ihre eigenen Fragen zu stellen, trauen sich. Stellen Fragen, von denen die Lehrer sagen, so hätten sie ihre Schüler im Unterricht noch nie erlebt. „Hat die Geschichte was mit Hitler zu tun?“ fragt eine Hauptschülerin und ihr muslimischer Klassenkamerad anschließend, warum Ghettos in der Geschichte vorkämen. Die gäbe es doch sonst in Großstädten. In der gleichen Veranstaltung resümiert ein Schüler aber auch: „Wir leben hier im Paradies.“


Veranstaltung

Sie überlegen sich, eine Veranstaltung für Ihre Jugendlichen oder SchülerInnen zu organisieren? Nehmen Sie Kontakt mit Angela Krumpen auf.


„Frau Krumpen hat mit ihrer Moderation des Inhaltes, ihrer Sprache und ihrer Kompetenz große Begeisterung hinterlassen. Das kommt dem Erinnern und Weitertragen der Erlebnisse des Zeitzeugen ganz gewiss sehr zugute. Ein herzliches Dankeschön dafür!“

G. Firmenich, vom Team des KKKK (Das Kerpener kulinarische Kirchenkino)


„Zum Projekt „70 Jahre danach- Generationen im Dialog“  in Brühl habe ich dem Projekt-Team einen Tag mit Angela Krumpen vorgeschlagen. Morgens hat sie über Ihr Buch und das Projekt mit Judith Stapf und Michael Emge/ Jerzy Gross vor Schulklassen berichtet, abends kam sie zu einer Lesung bei uns in der Buchhandlung. Ich habe noch keine das Publikum so berührende und ergreifende Veranstaltung erlebt. Der Abend hat uns allen unsere große Verantwortung bewusst gemacht ‚das Vergessen nicht zuzulassen‘.
Noch nach einem halben Jahr verkaufen wir jede Woche das Buch, weil immer noch Nachfrage aufgrund der Veranstaltungen da ist und wir es immer vorrätig haben, weil es für so viele Menschen unterschiedlichen Alters eine tolle und wichtige Lektüre ist.“ Karola Brockmann, Buchhändlerin

Judith im Gespräch mit Angela Krumpen, Konzertlesung in Köln


Bewegte Schülerinnen und Schüler


Standing Ovations in der Paterskirche in Kempen, November 2012


„Emge and friends“, Jerzy Gross, Silke Stapf, Judith Stapf und Wolfgang Klein-Richter (nicht im Bild) musizieren zusammen während der Konzertlesung Köln, November 2012. Jerzy Gross singt.